Schulgeld: was enthalten ist und was nicht
Das veröffentlichte Schulgeld entspricht selten den tatsächlichen Kosten. Diese Seite fasst zusammen, was wir in den Unterlagen der Dubaier Schulen tatsächlich überprüft haben.
Gebührenstopp für 2026–2027
Im Mai 2026 hat die KHDA bestätigt, dass das Schulgeld an Privatschulen im Schuljahr 2026–2027 nicht erhöht wird.
Kosten, die üblicherweise zum Schulgeld hinzukommen
- Anmeldegebühr — bei einer Schulgruppe 4.000 AED, die später auf das Schulgeld angerechnet wird.
- Transport, Schuluniform, Verpflegung und Exkursionen — an vielen Schulen nicht enthalten. Eine Premiumschule berechnet eine verpflichtende Verpflegung von rund 6.650 bis 13.440 AED pro Jahr zusätzlich zum Schulgeld.
- Externe außerschulische Aktivitäten — meist nicht inbegriffen.
- KHDA-Transfergebühr beim Schulwechsel.
Einige Schulen veröffentlichen ein «All-inclusive»-Schulgeld, das Transport, Uniform und Aktivitäten abdeckt — in Dubai ungewöhnlich und für die Budgetplanung deutlich einfacher. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
Eröffnungsrabatte: fragen Sie nach dem Auslaufen
Viele neue Schulen starten mit reduziertem Gründungsschulgeld. Wir haben Unterschiede von Zehntausenden Dirham pro Jahr dokumentiert sowie einen Fall, in dem der Rabatt nur für die ersten drei Jahre genehmigt war. Lassen Sie sich schriftlich geben, was der Rabatt abdeckt und wie lange er gilt — ein Schulgeld, das nach ein bis zwei Jahren auf den vollen Satz zurückspringt, verändert die tatsächlichen Kosten einer zehnjährigen Schullaufbahn vollständig.
Das Wichtigste: Gebühren für Förderbedarf
Diese Regel wird Familien so gut wie nie erklärt. Die «Richtlinien für inklusive Bildung» der KHDA verpflichten Dubaier Privatschulen, die Standard-Schulleistung für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf innerhalb des regulären Schulgelds zu erbringen.
Eine erweiterte Förderung darf nur in Ausnahmefällen berechnet werden, und ausschließlich auf Grundlage einer individuellen Leistungsvereinbarung zwischen Eltern und Schule, die bei der KHDA registriert sein muss, zu einem Betrag, der die tatsächlichen Kosten der erbrachten Leistung nicht übersteigt, und nur dann, wenn die Leistung im Standardangebot nicht verfügbar ist — wobei die Schule sowohl den Eltern als auch der Aufsichtsbehörde Unterlagen vorlegen muss, die die Notwendigkeit belegen. Die KHDA prüft und überwacht diese Vereinbarungen; daraus können Maßnahmen folgen.
Wenn eine Schule Ihnen also eine Fördergebühr nennt, sind drei Fragen angebracht: Ist diese Vereinbarung bei der KHDA registriert? Entspricht der Betrag den tatsächlichen Kosten? Und welche Unterlagen belegen, dass die Leistung notwendig und nicht regulär ist? Einzelheiten auf dieser Seite.